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Ängste pp 159-178 | Cite as

Zwangsstörungen

  • Isaac Marks
  • Patrizia Winter

Zusammenfassung

Zwangsstörungen kommen einerseits in Form von Zwangsgedanken vor, die sich dem Betroffenen gegen seinen Willen immer wieder aufdrängen, obwohl er alles versucht, um sie zu verdrängen. Die Gedanken beziehen sich auf die Angst, sich oder andere Menschen zu beschmutzen bzw. mit Krankheiten zu infizieren, anderen Schaden zuzufügen oder gegen irgendein anderes soziales Tabu zu verstoßen. Eine andere Form der Zwangsstörung sind Zwangshandlungen, die meist eine Art zwanghafter Rituale darstellen. Es sind wiederholte Tätigkeiten, die immer wieder ausgeführt werden, obwohl die Person weiß, daß sie nicht sinnvoll sind und sie zu vermeiden versucht. Im Gegensatz zu Phobien, die bei Männern seltener als bei Frauen vorkommen, treten Zwangsstörungen mit gleicher Häufigkeit bei beiden Geschlechtern auf. Meist beginnen die Probleme im Alter zwischen 16 und 40. Sie können jedoch in jedem Alter beginnen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Isaac Marks
  • Patrizia Winter

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