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CIP-Rechner als Vermittlungsstelle elektronischer Fachkommunikation

  • Peter Scherber
  • Helge Steenweg
Conference paper
Part of the Reihe Mikrocomputer-Forum für Bildung und Wissenschaft book series (MIKROCOMPUTER, volume 4)

Zusammenfassung

Auch in den Geisteswissenschaften wird die elektronische Fachkommunikation mit zunehmender Hardwareausstattung einen immer stärkeren Stellenwert erhalten. Da viele Wissenschaftler derzeit noch nicht über einen eigenen vernetzten Arbeitsplatz-rechner verfügen, könnten die CIP-Pools eine Mittlerfunktion zwischen Universitätsrechenzentren, die die weltweite Fachkommunikation durch die Anbindung an akademische Netze ermöglichen, und den einzelnen Fachwissenschaftlern einnehmen. Die Vorteile aber auch die Problematik der elektronischen Fachkommunikation werden kurz dargestellt. In einer Kolumne der auf elektronischem Wege vertriebenen Zeitschrift OFFLINE 341 vom 11. Juli 1991 zieht der Herausgeber Robert Kraft zum Thema der elektronischen Kommunikation in den Geisteswissenschaften unter dem Titel: „Feeling the Information Explosion“ ins Deutsche übertragen folgendes Resümee: „Die gute Nachricht ist, daß aufregende Dinge auf den elektronischen Fachlisten passieren [..]. Die schlechte Nachricht ist, daß, sofern jemand über weitgestreute Interessen verfügt und sie unter Zuhilfenahme der elektronischen Möglichkeiten pflegen möchte, es einen großen zeitlichen Aufwand erfordert. [..] Aber die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt, und zwar auf einer Vielzahl von Ebenen — beim Sammeln von Informationen, beim Testen von Ideen, durch interaktive Diskussionen, durch Überblicke und Publikationen, durch Distribution und Revision. Zudem wird sich die Welt um uns herum mehr und mehr in diese Richtung bewegen, gemeinsam mit der Welt unserer Kollegen, Studenten und Kinder. Bleibt dabei, wenn Ihr dazu neigt, und in jedem Fall bleibt informiert.“ Diese Zusammenfassung zeigt deutlich die Vorteile der elektronischen Kommunikation in den Geisteswissenschaften, ohne gleichzeitig die Nachteile zu ver-heimlichen.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Erhälüich z.B. über die liste HUMANIST an der Brown University (HUMANIST@BROWNVM).Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. allgemein D. Frey, R. Adams, !%@:: A Directory of Electronic Mail. Addressing and Networks, Sebastopol, CA, 2. Aufl. 1990. J. Quarterman, The Matrix: Computer Networks and Conferencing Systems Worldwide, Digital Press 1990.Google Scholar
  3. 3.
    FTP = File Transfer Protocol.Google Scholar
  4. 4.
    SMTP = Simple Mail Transfer Protocol.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. unten News/Netnews-Server.Google Scholar
  6. 6.
    Ermittelt nach den Einträgen aus der List of Lists, die man über jeden Listserver an einem EARN-Knoten (beispielsweise LISTSERV@DEARN) mit dem Listserver Kommando „list Global“ erhält.Google Scholar
  7. 7.
    Diese Dateien sind mittels Anonymous-FTP von dem FTP-Server der Kent State University (KSUVXA.KENT.EDU) oder über den LISTSERV@KENTVM erhälüich (s. Anhang).Google Scholar
  8. 8.
    Als Anhang befindet sich eine Kurzübersicht der wichtigsten Listserver-Befehle. Eine Zusammenstellung am Beispiel historisch akzentuierter Fachlisten soll parallel dazu die derzeit verfügbaren Möglichkeiten aufzeigen.Google Scholar
  9. 9.
    Informationen zur weiteren Benutzung erhält man, wenn man diesem Trickle-Server eine Mail mit dem „help“-Kommando als Inhalt schickt.Google Scholar
  10. 10.
    Die genaue Nutzung erfährt man, wenn man eine mail mit dem Wort „help“ an diese BITNET-Adresse schickt.Google Scholar
  11. 11.
    Wichtig ist hierbei, daß in der ersten Zeile der mail die eigene Netzadresse mit dem Befehl „reply “ angegeben wird.Google Scholar
  12. 12.
    Anke Goos, Das EUnet in Bewegung, in: iX 1, 1991, S. 22–26.Google Scholar
  13. 13.
    Informationen zu dieser kostenlos erhältlichen Software erhält man über die Listserver-Liste NETNEWS-L.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. auch den LIDOMailserver oben.Google Scholar
  15. 15.
    Vgl.z.B.die ListserverlisteHUMANIST@BROWNVM und C18-L@PSUVM,FICINO@UTORONTO für Institutsbeschreibungen aus dem geisteswissenschaftlichen bzw. speziell historischen Bereich.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. hierzu die Hinweise zum Verzeichnis der „ejournals“ im Anhang.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • Peter Scherber
    • 1
  • Helge Steenweg
    • 1
  1. 1.Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbHGöttingenDeutschland

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