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Signalbeschreibung im Zeit- und Frequenzbereich

  • Jens Johann
Part of the Nachrichtentechnik book series (NACHRICHTENTECH, volume 22)

Zusammenfassung

Die meisten der in der Nachrichtentechnik gebräuchlichen Signale lassen sich als Funktion der Zeit mathematisch darstellen. Es ist insofern naheliegend, nach einer Möglichkeit zu suchen, das Signal sowohl im Zeitbereich als auch im Frequenzbereich gleichwertig beschreiben zu können. Ein Verfahren hierzu ist die Fourierreihe und die Fouriertransformation, durch die eine Signalbeschreibung im Zeit- und im Frequenzbereich ermöglicht wird. Dabei wird ein Signal durch eine Summe sinusförmiger Schwingungen unterschiedlicher Amplitude, Frequenz und Phase dargestellt. Dieser als Frequenzanalyse bezeichnete Vorgang spielt bei der Charakterisierung linearer, zeitinvarianter Netzwerke eine wichtige Rolle. Das Verhalten eines Übertragungskanals kann durch solch ein Netzwerk dargestellt werden, wobei die mathematische Beschreibung mit Hilfe eines Systems linearer, gewöhnlicher oder partieller Differentialgleichungen erfolgt. Regt man solch ein Netzwerk mit einer linearen Summe sinusförmiger Schwingungen an, so produziert es ein Ausgangssignal, das die gleichen Frequenzen wie das Eingangssignal enthält, nur Amplitude und Phase der einzelnen Sinusschwingungen haben sich im Vergleich zum Eingangssignal verändert (zur Einführung siehe z. B. [3]). Dieses charakteristische Verhalten linearer, zeitinvarianter Netzwerke rechtfertigt diese Art der Frequenzanalyse. Obwohl noch viele weitere Darstellungsmöglichkeiten einer Zeitfunktion existieren [4, 5, 6], besitzt nur diese Analysemethode das oben geschilderte Verhalten bei der Beschreibung eines linearen, zeitinvarianten Systems.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • Jens Johann
    • 1
  1. 1.GriesheimDeutschland

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