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Korrelationsanalyse mit zeitkontinuierlichen stochastischen Testsignalen

  • Rolf Isermann
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Die im Kapitel 4 beschriebenen Korrelationsverfahren für periodische Testsignale können bei jeder Messung mit einer bestimmten Meßfrequenz nur einen Punkt des Frequenzganges liefern. Nach jedem Versuch muß man die Frequenz des Testsignales verändern und dann den Einschwingvorgang abwarten, bevor man mit der Auswertung beginnen kann. Diese Verfahren eignen sich deshalb nicht zur Automatisierung des Meßvorganges und zur On-line-Identifikation in Echtzeit. Deshalb sind solche Testsignale zweckmäßiger, die ein genügend breites Frequenz-spektrum besitzen und somit viele Frequenzen gleichzeitig anregen, ähnlich wie nichtperiodische deterministische Testsignale. Diese Eigenschaften besitzen stochastische Signale und daraus abgeleitete pseudostochastische Signale. Die stochastischen Signale können dabei künstlich erzeugt werden oder aber die im Betrieb natürlich auftretenden Signale sein, falls diese geeignet sind. Durch die Korrelation von Testsignal und Ausgangssignal werden die Antwortfunktionen auf das Testsignal anders bewertet, als Störsignale. Dadurch ergibt sich eine automatische Trennung von Nutz- und Störsignal und schließlich eine Störsignalbefreiung.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • Rolf Isermann
    • 1
  1. 1.Institut für Regelungstechnik, Fachgebiet Regelsystemtechnik und ProzeßautomatisierungTH DarmstadtDarmstadtGermany

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