ERBB3 als neues Mitglied der ERBB/EGF-Rezeptor-Genfamilie bei Tumoren im Kopf-Hals-Bereich

  • W. J. Issing
  • T. P. U. Wustrow
  • W. Heppt
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1991 / 2)

Zusammenfassung

Bereits im Jahre 1911 gelang es Peyton Rous am Rockefeller-Institut in New York nachzuweisen, daß zellfreie Filtrate von Hühnersarkomen ebenfalls Sarkome in gesunden Hühnern hervorrufen konnten. Der „Rous sarcoma virus“, wie er später genannt wurde, wurde der Prototyp der RNA-Tumorviren. Der Nachweis, daß retrovirale Onkogene einen zellulären Ursprung haben, wurde von Bishop und Varmus vor etwa 15 Jahren geführt: Normale DNA wurde mit allen bekannten Onkogenen hybridisiert, und es zeigte sich, daß alle DNA’s homologe Sequenzen zu den viralen Onkogenen aufwiesen. Daraufhin wurden alle zellulären Sequenzen als Protoonkogene oder c-onc und alle viralen Onkogene als v-onc bezeichnet.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • W. J. Issing
    • 1
    • 2
  • T. P. U. Wustrow
    • 1
    • 2
  • W. Heppt
    • 1
    • 2
  1. 1.MünchenDeutschland
  2. 2.HeidelbergDeutschland

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