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Die Tonsillektomie: Indikationen und Komplikationen

  • P. Kurt
  • L. Laubenthal
  • P. Federspil
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1991 / 2)

Zusammenfassung

Die Tonsillektomie gehört zu den am häufigsten durchgeführten Operationen überhaupt. In den Jahren 1980–1990 wurden an der Universitäts-HNO-Klinik Homburg/Saar 3350 Tonsillektomien durchgeführt, wobei in etwa gleich viele Frauen wie Männer operiert wurden. Das Durchschnittsalter lag bei 22 Jahren, und 75% der Patienten waren jünger als 30 Jahre. In 62% der Fälle wurde eine Tonsillektomie alleine, in 26% (v.a. Kinder) eine Kombination mit einer Adenotomie durchgeführt. In nur 1,6% der Fälle wurde der Eingriff in Lokalanästhesie vorgenommen. Unter den Indikationen, die zu einer Tonsillektomie geführt haben, steht an erster Stelle die chronisch rezidivierende Tonsillits (50%), in weiteren 25% lag zusätzlich eine „Adenoide-Symptomatik“ vor. Bei etwa 15% wurde die Tonsillektomie zur Sanierung eines Fokalgeschehens durchgeführt.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • P. Kurt
    • 1
  • L. Laubenthal
    • 1
  • P. Federspil
    • 1
  1. 1.Homburg/SaarDeutschland

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