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Die Dreidimensionalität des vestibulookulären Reflexes — dargestellt anhand des kalorischen und Lagerungsnystagmus

  • A. H. Clarke
  • W. Teiwes
  • H. Scherer
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1991 / 2)

Zusammenfassung

Jede Kopfbewegung im dreidimensionalen Raum kann in eine Kombination von Drehkomponenten um die drei orthogonalen Achsen und Linearkomponenten entlang den drei orthogonalen Ebenen ausgelöst werden. Dementsprechend ist das vestibuläre Labyrinth mit den drei Bogengängen und zwei Otolithenorganen so angeordnet, daß diese sechs Freiheitsgrade adaquat erfaßt werden. Um das Blickfeld zu stabilisieren, führen diese Labyrinthsignale über die vestibulookulomotorischen Bahnen zu kompensatorischen Augenbewegungen. Somit kann jede Art von Linear- und/oder Drehbewegung des Kopfes eine Aktivierung der drei extraokulären Augenmuskelpaare auslösen. Nach der konventionellen klinischen Beschreibungsweise bestehen die resultierenden Augenbewegungen aus horizontalen, vertikalen und torsionalen Komponenten.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • A. H. Clarke
    • 1
  • W. Teiwes
    • 1
  • H. Scherer
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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