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Untersuchung an chronisch schizophrenen Patienten

  • Margot Albus
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Psychiatrie book series (PSYCHIATRIE, volume 67)

Zusammenfassung

Die Dopamin-Hypothese der Schizophrenie (MELTZER und STAHL, 1976) ist bisher die am besten belegte biologische Hypothese zur Erklärung eines der Erkrankung zugrundeliegenden neurochemischen Defekts. Schizophrenie wird in Zusammenhang mit einer relativen Überaktivität dopaminerger neuronaler Aktivität gesehen. Dopaminerge Überaktivität wurde indirekt aus Medikamenteneffekten gefolgert: Medikamente wie Phenothiazine oder Butyrophenone, die die Dopaminaktivität vermindern, wirken antipsychotisch (CARLSSON und LINDQUIST, 1963); Substanzen wie Amphetamine, die die Dopaminaktivität erhöhen, sind Psychotomimetika (SNYDER, 1975). Klinische Beobachtungen ebenso wie Medikamenteneffekte weisen jedoch darauf hin, daß weitere Transmittersysteme für die Pathophysiologie der Schizophrenie von Bedeutung sind: Dopamin-Rezeptor-Blockade durch Neuroleptika (NL) verbessert zwar zufriedenstellend vorwiegend produktive Symptomatik wie Halluzinationen, Wahn und Denkstörungen. NL sind jedoch nur von geringer Effektivität bei Negativsymptomen wie Anergie und Affektverarmung (ANGRIST und ROTROSEN, 1981; CROW, 1982; GARVER et al., 1984).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • Margot Albus
    • 1
  1. 1.Bezirkskrankenhaus HaarHaarBundesrepublik Deutschland

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