Multiple Sklerose als Fehldiagnose bei Hirntumoren

  • A. Koulousakis
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie book series (VDGNEUROLOGIE, volume 6)

Zusammenfassung

Bekanntlich gibt es kaum subjektive Beschwerden und kaum objektiv nachweisbare Veränderungen am Zentralnervensystem, die nicht den Beginn einer multiplen Sklerose darstellen können. Es werden oft die verschiedensten differentialdiagnostisch in Frage kommenden Krankheitsbilder zuerst in Erwägung gezogen, während in Wahrheit eine beginnende multiple Sklerose vorliegt. Umgekehrt können aber auch die verschiedensten Erkrankungen irrtümlich an eine multiple Sklerose denken lassen. Die Diagnose MS kann verhängnisvolle Folgen haben, wenn es sich um einen Hirntumor handelt, weil dann mitunter wertvolle Zeit bis zu therapeutischen Maßnahmen vergeht.

Literatur

  1. 1.
    Wisplinghoff K-P (1968) “Multiple Sklerose” als Fehldiagnose bei intracranielien raumbeengenden Prozessen. Inaugural Diss, KölnGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • A. Koulousakis

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