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Autoregulation der A. basilaris bei vertebrobasilären Durchblutungsstörungen

  • M. v. Maravic
  • Ch. Kessler
  • M. Albrecht
  • P. Schmidt
  • D. Kömpf
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie book series (VDGNEUROLOGIE, volume 6)

Zusammenfassung

Die Pathogenese der vertebrobasilären Insuffizienz (VBI) ist bislang weitgehend ungeklärt. Neben arterio-arteriellen und kardialen Embolien werden hämodynamische Ursachen (2, 3) ebenso wie eine Mikroangiopathie mit bevorzugter Lokalisation lakunärer Defekte (3) im Bereich von Brücke und Medulla diskutiert. Die Bedeutung der zerebralen Autoregulation für die Pathogenese und Prognose ischämischer Insulte der Karotisstrombahn sowie der diagnostische Stellenwert der Bestimmung der CO2-Reaktivität im Mediastromgebiet mittels der transkraniellen Dopplersonographie (TCD) ist ausführlich publiziert worden (1, 5). Mit der Frage, inwieweit die Messung der Vasomotorenreaktivität der A. basilaris unter CO2-Inhalation hilfreich ist, Patienten mit hämodynamisch bedingten Ischämien im vertebrobasilären Stromgebiet klarer zu identifizieren, führten wir eine prospektive TCD-Untersuchung an VBI-Patienten durch und verglichen die Befunde mit den an Normalpersonen gewonnenen Daten.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • M. v. Maravic
  • Ch. Kessler
  • M. Albrecht
  • P. Schmidt
  • D. Kömpf

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