Die kognitiven Störungen im postakuten Stadium

  • Hermes Andreas Kick
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Psychiatrie book series (PSYCHIATRIE, volume 63)

Zusammenfassung

Die klinische Einordnung der Basisstörungen ist bislang kontrovers geblieben. Nosologische Spezifität, die zweifellos von großer theoretischer Bedeutung wäre, ist neueren Untersuchungsergebnissen zufolge nicht zu erwarten (Mundt und Kasper 1987) und wird im übrigen auch von den Vertretern des Basisstörungskonzeptes nicht behauptet (Huber 1983; Süllwold und Huber 1986). Süllwold (1977) hatte die Basisstörungen, angeregt einerseits durch die in der angloamerikanischen Literatur schon früh beschriebenen, subjektiv wahrgenommenen kognitiven Defizite der Schizophrenen (Chapmann 1966; Freedmann 1974) und unter Bezugnahme auf klinische (Huber 1966) und experimentalpsychologische Ergebnisse (Storms und Broen 1969; Poljakov 1973) andererseits, systematisch erfaßt. Der Phänomenbereich selbst wurde, im wesentlichen übereinstimmend, in das Konzept der Basisstadien und Basissymptome von Huber (1979, 1983, 1986) aufgenommen. Allerdings blieb bislang die Frage nach der Beziehung der „subjektiven Seite des psychologischen Defizits“ (Süllwold 1986) zu sonstigen syndromprägenden Erlebnis- und Ausdruckssymptomen umstritten.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • Hermes Andreas Kick
    • 1
  1. 1.Psychiatrische KlinikKlinikum der Universität HeidelbergHeidelbergBundesrepublik Deutschland

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