Simultane Radio-Chemotherapie bei Kopf-Hals-Karzinomen

  • T. P. U. Wustrow
  • T. H. Wendt
  • A. Schalhorn
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1990 / 2)

Zusammenfassung

Trotz der Fortschritte in den Möglichkeiten der ultraradikalen Tumorresektionen und der anschließenden plastischen Rekonstruktionen ist die Langzeitüberlebensrate von fortgeschrittenen (ausgedehnten) Kopf-Hals-Karzinomen (T3–4N0–3M0) nicht gestiegen und weiterhin enttäuschend niedrig. Obwohl in vielen Fällen die operative Behandlung nötig ist, wurde in den letzten Jahren versucht, die Chemotherapie mit der Bestrahlung simultan zu geben, um in kurativer Absicht unter Ausnutzung der systemischen Behandlung hohe Überlebenszeiten zu erreichen. Die derzeitigen Ergebnisse zeigen, daß Zytostatika in wirksamer Dosierung simultan mit der Strahlentherapie gegeben werden können, ohne daß die Beschwerden von den Nebenwirkungen untolerierbar werden. Dazu ist es jedoch notwendig, die Bestrahlung mit Unterbrechung durchzuführen, um den Normalgeweben wie Haut und Schleimhaut möglichst früh Zeit zur Erholung von den akuten Strahlenschäden zu geben. In unserer eigenen Studie verwendeten wir Cisplatin, 5-Fluorouracil und Folinsäure und erhielten nach 5 Jahren hohe Raten der lokoregionären Tumorfreiheit und des Überlebens.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • T. P. U. Wustrow
    • 1
  • T. H. Wendt
    • 1
  • A. Schalhorn
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

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