Aktuelles Konzept palliativer Therapiemaßnahmen bei Patienten mit inkurablen Kopf-Hals-Tumoren

  • H. Luckhaupt
  • G. Bertram
  • K. Keil
  • F. Pilates
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1990 / 2)

Zusammenfassung

Patienten mit fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren sind vielfach beeinträchtigt durch foetide riechende Exulzerationen, Fisteln, Lymphödem, monströses Tumorwachstum, Blutungen aus dem Tumor; häufig ist eine Versorgung mit Trachealkanüle und Nährsonde erforderlich. Bei den Kranken mit inkurablen Tumoren bzw. Tumorrezidiven spielen palliative Maßnahmen eine wichtige Rolle. Unter palliativer Therapie wird eine Behandlung verstanden, die zu einer Linderung von krankheitsbedingten Beschwerden führt. Neben der Freihaltung der Atemwege und Sicherstellung der Ernährung kommt der Schmerztherapie die wichtigste Aufgabe in der Palliativtherapie zu. Bei großer Tumorausdehnung mit Behinderung des Schluckaktes sollte frühzeitig eine perkutane endoskopisch kontrollierte Gastrostomie (PEG-Sonde) angelegt werden. Durch mehrjährige prospektive Beobachtungen in der ambulanten Tumorschmerztherapie erarbeiteten wir folgenden medikamentösen Stufenplan, der gerade auch bei Patienten mit nasogastraler oder PEG-Sonde anwendbar ist:

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • H. Luckhaupt
    • 1
  • G. Bertram
    • 1
  • K. Keil
    • 1
  • F. Pilates
    • 1
  1. 1.DortmundDeutschland

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