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Histologisch kontrollierte Tumorchirurgie: Pathohistologische Untersuchungen zur Operationsradikalität bei Plattenepithelkarzinomen des HNO-Bereiches

  • R. Bettinger
  • R. Knecht
  • M. Lörz
  • R. Roitman
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1990 / 2)

Zusammenfassung

Für die klinische Praxis sind detaillierte Aufarbeitung und histologische Untersuchung der entnommenen Tumorresektate unerläßlich. So sind seit November 1985 bis Ende Februar 1989 129 Operationspräparate von Patienten mit Plattenepithelkarzinomen der Mundhöhle, des Oro- und des Hypopharynx mit Hilfe der Serienschnitt-Technik im eigenen Labor aufgearbeitet und lichtmikroskopisch untersucht worden. Damit wird neben der Beurteilung des Tumors auch die Beurteilung der Schnittränder möglich und somit die Beantwortung der Frage, ob der Tumor ausreichend im Gesunden exzidiert wurde. Diese kontrollierenden Untersuchungen sind eine sinnvolle Basis des klinischen operativen Konzeptes, da der Nachweis von Tumorausläufern in den Schnitträndern entscheidend die Operationsradikalität bestimmt. Im Beobachtungszeitraum schwankt die Rate der nicht im Gesunden entfernten Karzinome zwischen 23% und 29%.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • R. Bettinger
    • 1
  • R. Knecht
    • 1
  • M. Lörz
    • 1
  • R. Roitman
    • 1
  1. 1.Frankfurt/MainDeutschland

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