Ototoxizität von Cisplatin bei intraarterieller Chemotherapie im Kopf-Hals-Bereich

  • K. Hippel
  • U. Hübenthal-Mathe
  • J. v. Scheel
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1990 / 2)

Zusammenfassung

Es wird über 39 Patienten mit Karzinom der Mundhöhle, des Pharynx, der Larynx, der Nasennebenhöhlen und der Glandula parotis berichtet, die im Rahmen der intraarteriellen Chemotherapie mit Cisplatin behandelt und audiometrisch kontrolliert wurden. Einzeldosen von 20 mg Cisplatin wurden über 8 Stunden infundiert. In der ersten Woche 100 mg, in der 2. und den darauffolgenden Wochen 60 mg bis zu einer Gesamtdosis von 260–660 mg. Die Einzeldosen wurden täglich appliziert, bei schlechter Verträglichkeit wurden Pausen bis zu 4 Tagen eingehalten. Eine Hydrierung erfolgte oral. Die Gesamtbehandlungsdauer betrug im Durchschnitt 6 Wochen. Abweichungen vom prätherapeutischen Audiogramm in der Größenordnung von mehr als 10 dB wurden als pathologisch gewertet.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • K. Hippel
    • 1
    • 2
  • U. Hübenthal-Mathe
    • 1
    • 2
  • J. v. Scheel
    • 1
    • 2
  1. 1.BerlinDeutschland
  2. 2.HamburgDeutschland

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