Frequenzspezifische BERA durch gezielte Modifikation der Reizparameter

  • E. Schneider
  • H. Maurer
  • R. Stehr
  • P. Finkenzeller
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1990 / 2)

Zusammenfassung

Die Problematik bei der Ableitung frequenzspezifischer Hirnstammpotentiale liegt grundsätzlich in der zeitlich exakten und zugleich frequenzbandbegrenzten Anregung bestimmter Areale der Cochlea. Je kürzer die zeitliche Anregung ist, um eine hohe Synchronisation der Antworten zu erreichen, desto breiter wird das angeregte Frequenzband. Daher werden bei der routinemäßigen BERA zur Reizung kurze Rechteckpulse verwendet, um möglichst eine breitbandige Anregung und damit große Antworten zu erhalten. Für die Untersuchung des tieferen Frequenzbereichs müssen zwangsläufig breite Stimuli mit entsprechend flacher Anstiegsflanke verwendet werden; diese wiederum führen nur zu geringer Synchronisation der Antworten. Die Zuordnung der Hirnstammantworten zu bestimmten bandbegrenzten Frequenzbereichen wird daher entscheidend vom zeit- und frequenzabhängigen Verlauf der angeregten Energiespektren abhängen. Diese wird wesentlich von der Form der elektrischen Anregung des Wandlers und seinem Übertragungsverhalten bestimmt.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • E. Schneider
    • 1
    • 2
  • H. Maurer
    • 1
    • 2
  • R. Stehr
    • 1
    • 2
  • P. Finkenzeller
    • 1
    • 2
  1. 1.SaarbrückenDeutschland
  2. 2.ErlangenDeutschland

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