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Ein monoklonaler Antikörper gegen Haarzell-Stereozilien: Immunzytochemische Studien zur In-vitro- und In-vivo-Bindung

  • M. Ptok
  • R. A. Altschuler
  • J. Schacht
  • A. L. Nuttall
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1990 / 2)

Zusammenfassung

Es konnte im letzten Jahr nachgewiesen werden, daß es möglich ist, monoklonale Antikörper (mAk) gegen Innenohrstrukturen zu generieren. Außerdem konnte gezeigt werden, daß die Immunisierung von Mäusen oder Meerschweinchen mit Innenohrgewebe nicht nur zu einer objektivierbaren Hörminderung, sondern auch zu zirkulierenden Antikörpern gegen Stereozilien von Haarzellen verschiedener Tierspezies führen kann. Aufgrund dieser Ergebnisse wurde vermutet, daß
  1. 1.

    Stereozilien zumindest ein Biomolekül besitzen, das sich durch ein entsprechendes polyklonales Serum markieren läßt. Da ein gleiches Bindungsmuster bei verschiedenen Tierspezies gefunden wurde, wurde angenommen, daß dieses Biomolekül phylogenetisch konserviert ist (außerdem wurde vermutet, daß dieses Molekül in der Lage ist, eine adäquate Immunantwort auszulösen);

     
  2. 2.

    mit Hilfe der gleichen Techniken, mit denen monoklonale Antikörper gegen Innenohrstützzellen generiert werden konnten, sich auch mAk gegen Stereozilien gewinnen lassen.

     

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • M. Ptok
    • 1
  • R. A. Altschuler
    • 1
  • J. Schacht
    • 1
  • A. L. Nuttall
    • 1
  1. 1.Ann ArborUSA

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