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Das Erkennen richtungsräumlicher Objektrelationen auf der Grundlage verbaler und bildlicher Informationen

  • Bernd Tischer
Conference paper
Part of the Informatik-Fachberichte book series (INFORMATIK, volume 245)

Zusammenfassung

Die vorliegende Untersuchung behandelt das Erkennen räumlicher Relationen zwischen Objekten auf der vertikalen, der horizontal-frontalen und der horizontal-lateralen Raumdimension. Beziehen wir uns auf den Menschen und auf die Formen, in denen Raumwissen vorliegen kann, muß zunächst zwischen nichtsprachlichen und sprachlichen Formen unterschieden werden (vgl. Abbildung 1: Räumliche Beziehungen sind in verschiedenen Formen repräsentiert). Wir nehmen die Welt nicht bloß räumlich wahr, sondern heben zur Organisation des Zusammenlebens räumliche Relationen auch sprachlich hervor. Gleichermaßen genügt es für diese Organisation nicht, Raumbeziehungen bloß sprachlich hervorzuheben — z.B. müssen beim Verstehen von Wegbeschreibungen diese auch in eine nichtsprachliche Handlung überführt und auf die räumliche Anordnung materieller Objekte bezogen werden können. Zur verbalen Beschreibung von Handlungs- und Wegverläufen im Raum („route maps“) oder zur Beschreibung der Lage ruhender Objekte gibt es im Deutschen sekundär-deiktische Begriffe wie „auf/über/oben“ vs. „unter/unten“, „vor/vorne“ vs. „hinter/ hinten“, „links“ vs. „rechts“. Zur Semantik dieser Begriffe sei hier nur auf die Arbeiten von Clark (1973), Saile (1984) und Ehrich (1985) verwiesen.

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References

  1. 2.
    Ch. E. Osgood: Lectures on language performance. New York 1980: Springer.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • Bernd Tischer

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