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Interaktion von propositionalen und bildhaften Repräsentationen

  • Simone Pribbenow
Part of the Informatik-Fachberichte book series (INFORMATIK, volume 245)

Zusammenfassung

Seit Beginn der 70er Jahre wird innerhalb der Kognitionswissenschaft das Problem diskutiert, ob Menschen für ihre Problemlösungs- und Schlußfolgerungsvorgänge ein einziges, propositionales Repräsentationsformat benutzen oder ob sie zusätzlich ein bildhaftes, depiktionales1 Format verwenden. Innerhalb der KI bietet der zweite Standpunkt die Möglichkeit, mit diesen beiden Formaten gemeinsame Repräsentationsstrukturen für so unterschiedliche Aufgabengebiete wie Textverstehen und der Behandlung räumlicher Aspekte in Expertensystemen einerseits und Bildverstehen und Robotik andererseits bereitstellen zu können. Zusätzlich besteht die Hoffnung, durch die Verwendung mehrerer Formate sowohl die kognitive Adäquatheit als auch die Effizienz von Systemen, die mit räumlichem Wissen arbeiten2, zu erhöhen.

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References

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    Im Folgenden werde ich Kosslyns Terminologie (KOSSLYN (1980)) übernehmen und im Zusammenhang mit mentalen Bildern sowie deren Modellierung die Begriffe “bildhaft” und “depiktional” synonym verwenden. Für den allgemeinen Fall gilt, daß die Klasse aller bildhaften Repräsentationen umfassender ist.Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • Simone Pribbenow
    • 1
  1. 1.Fachbereich InformatikProjekt LILOG-R Universität HamburgDeutschland

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