Advertisement

Rhinomanometrische Untersuchungen zur Funktion der Nasenklappe

  • K. Vogt
  • K. Wernecke
  • D. Sachse
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1989 / 2)

Zusammenfassung

Die Einführung der computergestützten Rhinomanometrie erleichtert nicht nur die Kontrolle der Meßwertaufnahme und die Speicherung der gewonnenen Meßergebnisse, sondern führt auch zu einem erweiterten Verständnis der Physiologie der Nasenatmung. Dies setzt jedoch voraus, daß die Mittelwertkurve, welche vereinbarungsgemäß die Abhängigkeit zwischen Differenzdruck und Volumenstrom darstellt, nicht als Regressionskurve aus einer Anzahl von Einzelwerten in einer „Punktwolke“ bestimmt wird, sondern daß aus einer Anzahl von Atemzyklen zeitbezogen ein „repräsentativer Atemzug“ für die beiden Meßgrößen berechnet wird, welcher alle 4 Quadranten der sinusähnlichen Kurve getrennt zur Darstellung bringt. Dies wird durch die Einführung der Spline-Interpolation in die Rhinomanometrie erreicht. Da die Druck-Strömungsbeziehung während der an- und abschwellenden in- und exspiratorischen Anteile des Atemzyklus nur zufällig gleich ist, ergibt sich als allgemeine Kurvenform dieser Beziehung eine Schleife (Abb. 1 b) anstelle einer einfachen gebogenen Kurve (Abb. 1 a). Der Abstand zwischen den Schenkeln im in- und exspiratorischen Kurventeil wird durch Phasenverschiebungen zwischen Druck- und Strömungssignal bestimmt.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • K. Vogt
    • 1
  • K. Wernecke
    • 1
  • D. Sachse
    • 1
  1. 1.CharitéBerlinDeutschland

Personalised recommendations