Partielle oder komplette Parotidektomie bei gutartigen Ohrspeicheldrüsentumoren?

  • W. von Glaß
  • R. Braun
  • J. Krause
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie book series (VBDG HNO, volume 1989 / 2)

Zusammenfassung

Die beiden häufigsten Tumoren der Ohrspeicheldrüse, das pleomorphe Adenom und das Zystadenolymphom, sind meist im lateral des Facialisfächers gelegenen Teil der Parotis, dem sogenannten äußeren Lappen, lokalisiert. Bei der Therapie von Ersttumoren werden in der Literatur keine einheitlichen Richtlinien zum chirurgischen Vorgehen angegeben. Von einem Teil der Autoren wird eine laterale Parotidektomie, das heißt die Entfernung des äußeren Drüsenlappens mitsamt des Tumors, für ausreichend erachtet,andere sind der Ansicht, daß grundsätzlich die gesamte Drüse, also auch der medial des Facialisfächers gelegene sogenannte innere Lappen, reseziert werden sollte. Als Argument für diesen Standpunkt wird angegeben, daß durch eine vollständige Parotidektomie das Risiko, Tumorteile zurückzulassen, deutlich gesenkt wird. Als möglicher Nachteil der kompletten Drüsenentfernung kann gelten, daß die Gefahr der Verletzung des N. facialis durch die Präparation des inneren Lappens erhöht wird.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • W. von Glaß
    • 1
  • R. Braun
    • 1
  • J. Krause
    • 1
  1. 1.ErlangenDeutschland

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