Der Wert von monoklonalen Antikörpern in der Beurteilung der Prognose von Patienten mit Nierenzellkarzinomen

  • B. J. Schmitz-Dräger
  • D. Rohde
  • R. Ackermann
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie book series (VBDGUROLOGIE, volume 40)

Zusammenfassung

Die Behandlung eines Tumors setzt genaue Kenntnisse über die Biologie und damit den Verlauf der Erkrankung voraus. Für das Nierenzellkarzinom sind bislang nur wenige Parameter bekannt, die eine Aussage über den Krankheitsverlauf gestatten. Neben der Bestimmung des Tumorstadiums ist die Angabe des Malignitätsgrades von Bedeutung. Der monoklonale Antikörper (mAk) Due ABC 3 erkennt ein Antigen, das auf Harnblasentumoren, nicht jedoch auf normalem Urothel exprimiert ist [3]. Im Rahmen der Spezifitätsanalyse wurden Kreuzreaktionen u.a. mit Epithelzellen des proximalen Tubulus und einigen Nierentumoren beobachtet. Ziel der vorliegenden Untersuchung war die Prüfung der Frage, ob die Expression des ABC 3 Antigens einen geeigneten Parameter für die Beurteilung der Prognose bei Patienten mit Nierenzellkarzinom darstellt.

Literatur

  1. 1.
    Hermanek P (1986) Neue TNM/pTNM-Klassifikation und Stadieneinteilung urologischer Tumoren ab 1987. Urologe (B) 26: 193–197Google Scholar
  2. 2.
    Hermanek P, Sigel A, Chlepas S (1976) Histological grading of renal cell carcinoma. Eur Urol 2:189–292PubMedGoogle Scholar
  3. 3.
    Schmitz-Dräger BJ, Rohde D, Peschkes C, Ebert T, Ackermann R (1988) Monoklonale Antikörper gegen Harnblasenkarzinome — ein Beitrag zur Verbesserung der Diagnostik? Aktuel Urol 19:117–123CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • B. J. Schmitz-Dräger
    • 1
  • D. Rohde
  • R. Ackermann
  1. 1.Urologische Klinik der UniversitätDüsseldorfDeutschland

Personalised recommendations