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Pathophysiologie der hydronephrotischen Atrophie

  • H. Huland
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie book series (VBDGUROLOGIE, volume 40)

Zusammenfassung

In den letzten 40 Jahren sind durch nierenphysiologische Untersuchungen eine Fülle von Daten vorgelegt worden, die nicht nur ein besseres Verständnis für die Pathophysiologie der hydronephrotischen Atrophie erbracht haben, sondern auch praktische Hinweise, die für die Klinik von hoher Relevanz sind. So wissen wir z. B. durch die Untersuchungen von D. Govan, daß die ersten reversiblen Schädigungen nach Harnstau innerhalb von 3–5 Stunden auftreten und zunächst die Konzentrierungsfähigkeit des Harns betreffen. Durch Untersuchungen von Kerr aus dem Jahre 1956 wissen wir, daß erste irreversible Schädigungen nach komplettem Harnstau beim Hund nach 4 Tagen zu erwarten sind und daß nach vierwöchigem Harnstau die Niere komplett zerstört ist. Die Einzelniere ist diesbezüglich weitaus resistenter. Auch die humane Niere erscheint etwas resistenter zu sein. Trotz dieser und vieler anderen Erkenntnisse der letzten Jahre bleiben wesentliche Fragen der Pathophysiologie der hydronephrotischen Atrophie unbeantwortet. Zwei davon möchte içh diskutieren.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • H. Huland
    • 1
  1. 1.Universitätsklinikum SteglitzBerlin 45Deutschland

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