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Praktikabilität der Laserlithotripsie bei Harnleitersteinen

  • J. Weißmüller
  • K. M. Schrott
  • J. Hochberger
  • Ch. Ell
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie book series (VBDGUROLOGIE, volume 40)

Zusammenfassung

In Erlangen wird in Zusammenarbeit von Urologen und Gastroenterologen der Prototyp eines Laserlithotripsiegerätes der Schweizer Firma Lasag AG/ Thun erprobt. Es handelt sich dabei um einen gepulsten Neodym Yag-Laser der Wellenlänge 1064 nm, der zwei Betriebsarten in sich vereinigt. Mit der Einstellung Freerun wurden bereits einige Erfahrungen in der Behandlung von Choledochussteinen gesammelt. Hierbei werden thermische Pulse von einer Dauer bis 4 msec, und Energien bis zu 5 J bei bis zu 20 Hertz genutzt. Für Harnsteine ist die Betriebsart Q-switch erforderlich mit Pulsdauern bis zu 20 nsec, Pulsenergien bis 40 mJoule bei Frequenzen bis 20 Hertz. Als Lichtleitsystem dient eine Quarzglasfaser von nur 300 μ Durchmesser, deren Spitze so geformt ist, daß es durch Fokussierung zum optischen Durchbruch und dadurch zu Stoßwellen für die Steinzerstörung kommt. Für die Applikation verwenden wir ein Ureteroskop (ll,5 Charr.) und die Absaug-Einrichtung der Fa. Wolf/Knittlingen mit einem eigens entwickelten Zusatzinstrument, welches einen in Bezug auf die Faser konzentrischen Spülstrom sowie periphere Absaugung gewährleistet.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • J. Weißmüller
    • 1
  • K. M. Schrott
  • J. Hochberger
  • Ch. Ell
  1. 1.Urologischen UniversitätsklinikErlangenDeutschland

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