Kortikale DC-Potentiale als elektrophysiologische Korrelate höherer Hirnleistungen: Ergebnisse bei Patienten mit neuropsychologischen Ausfällen

  • E. Altenmüller
  • R. Baumgärtner
  • S. Moini
  • W. Kriechbaum
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie book series (VDGNEUROLOGIE, volume 5)

Zusammenfassung

Die Analyse kortikaler DC-Potentiale bei Gesunden während Sprach-, Rechen- und Musikleistungen hat gezeigt, daß das Verteilungsmuster lokaler kortikaler DC-Verschiebungen spezifisch für bestimmte höhere Hirnleistungen ist und mit den klassischen, aus Läsionsstudien bekannten „Lokalisationsorten” korreliert [1]. Links- oder rechtshemisphärische Latéralisation oberflächennegativer DC-Potentiale ist danach ein objektives elektrophysiologisches Korrelat der Hemisphärendominanz. Bisher fehlen jedoch Studien, die die Validität dieser Methode anhand klinischer Daten überprüfen. Wir untersuchten daher Patienten, deren Hemisphärendominanz für Sprache und Rechnen aufgrund klinischer Befunde bekannt war. Zusätzlich überprüften wir an Patienten mit leichten persistierenden neuropsychologischen Ausfällen, ob durch Strukturschäden spezifische Änderungen der Topik der Potentiale entstehen.

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Literatur

  1. 1.
    Altenmüller E (1987) Langsame Hirnpotentiale bei Sprache, Rechnen, Musik und räumlicher Wahrnehmung. In: Bromm B, Koepchen H-P (Hrsg) Physiologie aktuell, Bd 3. Fischer, Stuttgart, S 177–187Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • E. Altenmüller
  • R. Baumgärtner
  • S. Moini
  • W. Kriechbaum

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