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Kälteanlagen und Wärmepumpenanlagen

  • Hans-Hermann Franzke

Zusammenfassung

Kälteanlagen werden verwendet, um unter Aufwenden von Exergie Wärme von einem niedrigen Temperaturniveau auf ein höheres Temperaturniveau zu heben. Die Wärme wird auf dem niedrigen Niveau von einem Medium in der Anlage, dem Kältemittel aufgenommen. Das Kältemittel, das sich zunächst meist in flüssigem Zustand befindet, verdampft bei der Wärmeaufnahme. Der Dampf wird sodann durch Exergiezufuhr auf ein höheres Temperatur- (und Druck-) Niveau gebracht, z. B. durch einen Verdichter. Auf diesem höheren Niveau gibt das Kältemittel die auf dem niedrigen Niveau aufgenommene Wärme zuzüglich der zugeführten Exergie (z. B. der Verdichtungsarbeit) ab. Dabei wird der Dampf verflüssigt. Die entstandene Flüssigkeit wird anschließend wieder auf den niedrigen Anfangsdruck gebracht, z. B. über ein Drossel-Ventil. Kälteanlagen sind also Einrichtungen, in denen ein ganzer Kreisprozeß durchlaufen wird. Daher wird den Festlegungen in Band 1 (Abschnitt 1, Seite 1 ff.) entsprechend der Begriff Kälteanlage verwendet.

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Weiterführende Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • Hans-Hermann Franzke
    • 1
  1. 1.Institut für Maschinenwesen beim Bergbau und HüttenbetriebTechnische Universität BerlinBerlin 12Deutschland

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