Advertisement

Zwangsfolgesteuerungen

  • Karl Heinz Fasol
Chapter
  • 45 Downloads

Zusammenfassung

Der Begriff der Zwangsfolge- oder Ablaufsteuerung wurde bereits im Kapitel 1 definiert. Diese Steuerungsart ist dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Vorgänge wie z.B. Bewegungen von pneumatischen Stellzylindern, Ein- und Ausschalten von Antrieben, Pumpen, Heizungen usw., öffnen und Schließen von Ventilen oder vergleichbare Aktionen in ihrem zeitlichen Ablauf nach einem festgelegten Programm in zwangsweiser Abhängigkeit von erreichten Positionen oder jeweils abgeschlossenen Teilvorgängen schrittweise gesteuert werden. Bei solchen Steuerungen treten Rückmeldungen über “durchgeführte Befehle” als Eingangssignale entsprechend dem Programm in einer ganz bestimmten Reihenfolge auf. Die einschlägigen Richtlinien definieren daher diese Steuerungsart kurz als “eine Steuerung mit zwangsläufig schrittweisem Ablauf, bei der das Weiterschalten von einem Schritt auf den programmgemäß folgenden Schritt abhängig von Weiterschaltbedingungen erfolgt” (u.a. VDI/VDE 3683). Die Realisierung bzw. die Programmverwirklichung kann sowohl durch Verbindungsprogrammierung (VPS) als auch’ durch Speicherprogrammierung (SPS) erfolgen. Dieser Abschnitt ist jedoch ausschließlich den verbindungsprogrammierten Zwangsfolgesteuerungen gewidmet, die dann eine gewisse Sonderstellung einehmen, wenn den einzelnen Programmschritten Speicherglieder (Flipflops) mit den für die Programmverwirklichung notwendigen kombinatorischen zugeordnet sind (siehe Bild 8.1).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin, Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • Karl Heinz Fasol
    • 1
  1. 1.Institut für Automatisierungstechnik, Lehrstuhl für Regelungssysteme und SteuerungstechnikRuhr-Universität BochumBochum 1Deutschland

Personalised recommendations