Erste Ergebnisse einer kontrollierten doppelblind durchgeführten Therapiestudie: Cyclosporin (Ci-A) vs. Azathioprin (Aza) bei Myasthenia gravis

  • B. C. G. Schalke
  • L. Kappos
  • E. Rohrbach
  • D. Dommasch
  • A. Melms
  • H. G. Mertens
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie book series (VDGNEUROLOGIE, volume 4)

Zusammenfassung

In der Behandlung der Mysthenia gravis (MG) sind frühe Thymektomie und Immunsuppression mit Azathioprin (Aza) allgemein anerkannte Methoden für die Langzeittherapie neben der symptomatischen Behandlung mit Cholinesteraseinhibitoren. Diese Therapie ist jedoch nicht bei allen Patienten voll ausreichend, weswegen zusätzlich mit Kortikosteroiden und/ oder Plasmapherese behandelt werden muß. Es erschien daher sinnvoll, der Frage nachzugehen, ob die neue, gezielt auf das Immunsystem einwirkende Substanz Ci-A die Behandlungsergebnisse noch weiter verbessern kann. CsA wirkt nicht direkt antiproliferativ, sondern hemmt reversibel die Bildung von Lymphokinen in den T-Lymphozyten und damit die Effektorphase sowohl der zellgebundenen als auch der humoralen Immunantwort.

Literatur

  1. 1.
    Tindall RSA, Rollins JR, Phillips JT, Greenlee RG, Bellendink A (1986) A double blind, placebo-controlled trial to determine the efficacy of cyclosporine A in the treatment of myasthenia gravis. Neurology 36:4 (Suppl 1)Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • B. C. G. Schalke
  • L. Kappos
  • E. Rohrbach
  • D. Dommasch
  • A. Melms
  • H. G. Mertens

There are no affiliations available

Personalised recommendations