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Immunglobuline unter antiepileptischer Langzeitmedikation

  • K.-H. Krause
  • P. Berlit
  • G. Kynast
  • C. Heuck
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie book series (VDGNEUROLOGIE, volume 4)

Zusammenfassung

Bei 492 Anfallskranken (288 Männer, 204 Frauen) im Alter von 20–40 Jahren unter antiepileptischer Langzeitmedikation wurden im Plasma mittels immunnephelometrischer Endpunktbestimmung (Lasernephelometer, Behringwerke, Marburg) die Immunglobuline A, G und M bestimmt und mit denen von 287 gleichaltrigen Normalpersonen verglichen (Wilcoxon-Test). Die Korrelationen mit durchschnittlicher Tagesdosis und Gesamtmenge an Antiepileptika sowie Therapiedauer wurden errechnet, die Werte bei den unter Monotherapie mit Phenytoin (n = 45), Primidon (n = 72), Carbamazepin (n = 50) und Valproat (n = 29) stehenden Patienten verglichen (außerdem mit den Medikamentenspiegeln korreliert), ebenso wie die Immunglobulinkonzentrationen bei idiopathischer und symptomatischer Epilepsie sowie bei bis zu 2 Jahren und über 10 Jahren behandelten Epileptikern. Möglichen Beziehungen zu Gingivahyperplasie und Leukozyten- sowie Lymphozytenzahl wurde nachgegangen.

Literatur

  1. 1.
    Gilhus NE, Aarli JA (1981) The reversibility of phenytoin-induced IqA deficiency. J Neurol 226:53–61PubMedCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • K.-H. Krause
  • P. Berlit
  • G. Kynast
  • C. Heuck

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