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Einleitung Phase-IV-Forschung, Therapeutencompliance und Qualitätssicherung ärztlichen Handelns

  • Michael Linden
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Psychiatrie book series (PSYCHIATRIE, volume 49)

Zusammenfassung

Es ist in den letzten Jahren eine Zunahme des Interesses am Thema der Qualitätssicherung ärztlichen Handelns zu beobachten, was sich in einem Anstieg entsprechender Untersuchungen und Publikationen niederschlägt. Es sind viele Gründe, die zu diesem zunehmenden Interesse beitragen und von denen im folgenden nur einige wichtige genannt werden können. Zunächst ist jedoch daran zu erinnern, daß Qualitätssicherung schon seit jeher eine ureigenste ärztliche Aufgabe war, die sowohl in der Standesethik als auch im ärztlichen Berufsrecht verankert ist (Oster- wald 1983). Daraus begründen sich zum einen die Bemühungen der Ärztekammern um die Qualitätssicherung in der Weiterbildung sowie die in der Berufsordnung verankerte Fortbildungspflicht. Des weiteren leiten sich daraus Aufgaben ab, die von den kassenärztlichen Vereinigungen wahrgenommen werden. Dazu zählen einerseits qualitätssichernde Genehmigungsverfahren, die die Abrechnung bestimmter Leistungen zu Lasten der Krankenkassen erst dann gestatten, wenn bestimmte wissenschaftliche, apparative oder personelle Mindestvoraussetzungen erfüllt sind, und andererseits die von den kassenärztlichen Vereinigungen wahrgenommenen Prüfverfahren, mit denen der Qualitätsaspekt der wirtschaftlichen Behandlungs- und Verordnungsweise der beteiligten Ärzte einer laufenden Kontrolle unterworfen wird (Schneider 1984).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • Michael Linden
    • 1
  1. 1.Psychiatrische Klinik und PoliklinikFreie Universität BerlinBerlin 19Deutschland

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