Organerhaltendes Vorgehen bei benignem Hodentumor?

  • D. Schnell
  • B. Heymer
  • W. F. Thon
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie book series (VBDGUROLOGIE, volume 38)

Zusammenfassung

Die inguinale Hodenfreilegung ist bei jeder palpatorisch und/oder sonographisch tumorsuspekten intratestikulären Raumforderung indiziert. Bei intraoperativem makroskopisch intratestikulärem Tumornachweis wird von vielen Urologen primär die Semikastration durchgeführt. Die Inzision der Tunica albuginea und Tumorentnahme zur histologischen Schnellschnittdiagnostik ist umstritten. Eine organerhaltende Tumorexstirpation bei benignem Schnellschnittbefund wird zum größten Teil abgelehnt. Nur 1–3,5% aller Hodentumoren sind nach dem histopathologischen Befund als benigne einzustufen.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • D. Schnell
    • 1
  • B. Heymer
  • W. F. Thon
  1. 1.BWK Ulm, Abt. UrologieUlmDeutschland

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