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Zuverlässigkeitsberechnung

  • Udo Renner
  • Nikolaos Balteas
  • Joachim Nauck

Zusammenfassung

Die Berechnung der Zuverlässigkeit eines Satellitensystems basiert auf der Ausfallwahrscheinlichkeit λ seiner Einzelkomponenten und der Art ihrer logischen Verknüpfung. Die Ausfallwahrscheinlichkeit ist im allgemeinen zeitabhängig, wie in Bild 11.1 gezeigt: Zwischen einer Anfangsperiode mit verhältnismäßig hoher „Säuglingssterblichkeit“und einer Endperiode mit Verschleißerscheinungen, Hegt eine mittlere Zone mit relativ konstanter Ausfallwahrscheinlichkeit λ, die allgemein in FITs, d.h. Fehler pro 109 Stunden, gemessen an einer genügend großen Testmenge ausgedrückt wird. Repräsentative Fehlerrate für gebräuchliche Komponenten sind

Steck- oder Lötverbindungen

1 FIT

Schleifringkontakt

10

Widerstand

0,1

Kondensator

0,1

Diode, Transistor

1

Leistungsdiode, -transistor

100

Solarzelle

1

Batteriezelle

100

Wanderfeldröhre

1000

Stromversorgung dazu

1000

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin, Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • Udo Renner
    • 1
  • Nikolaos Balteas
    • 1
  • Joachim Nauck
    • 2
  1. 1.Institut für Luft- und RaumfahrtTechnische Universität BerlinBerlin 12Deutschland
  2. 2.MBB-ERNO RaumfahrttechnikBremen 1Deutschland

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