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Diagnosenstruktur

  • Detlef Schwefel
  • Jürgen John
  • Peter Potthoff
  • Wilhelm van Eimeren
Chapter
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Part of the Gesundheitssystemforschung book series (GESUNDHEITSSYST)

Zusammenfassung

Die Diagnosen wurden von den Kassenärzten auf den Abrechnungsscheinen in freier Textform angegeben. Diese Texte wurden zunächst nach dem 7stelligen „Diagnoseverzeichnis Großhadern“ (DVG) verschlüsselt; dabei fielen — ohne Berücksichtigung der nicht zuordenbaren diagnostischen Eintragungen — rund 4 100 verschiedene Diagnosentexte an. Auf die Details der Diagnosenerfassung und — verschlüsselung und die dabei aufgetretenen Probleme ist anderenorts (s. Schwefel et al. 1979, Teil 2, S. 37 ff.) eingegangen worden. Für die hier dargestellten statistischen Auswertungen wurden die zwei letzten Stellen vernachlässigt; diese Aggregation auf die 5stellige Ebene des DVG führte zu einer Reduktion der Anzahl verschiedener Diagnosentexte auf 2 568. Diese 2 568 Diagnosen wurden insgesamt 28 255mal auf den 10 436 Scheinen vermerkt. Weitere 1 848 Eintragungen waren nicht lesbar oder aus anderen Gründen den Kategorien des DVG nicht zuordenbar und wurden einer Residualgruppe zugewiesen. Die Häufigkeitsverteilung der Nennungen der 2 568 Diagnosentexte ist ausgeprägt asymmetrisch: 54 Diagnosen waren 100mal oder häufiger, 110 Diagnosen 50mal oder häufiger, 1 510 Diagnosen höchstens 3mal und 990 Diagnosen nur einmal auf den Behandlungsbelegen vermerkt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • Detlef Schwefel
    • 1
  • Jürgen John
    • 1
  • Peter Potthoff
    • 1
  • Wilhelm van Eimeren
    • 1
  1. 1.MEDIS-Institut für Medizinische Informatik und Systemforschung Arbeitsgruppe ’Sozioökonomie‘GSF-Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung mbH MünchenNeuherbergDeutschland

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