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Die präoperative Lympho-Szintigraphie bei malignen Melanomen

  • P. Altmeyer
  • Gisela Schäfer
  • D. Munz
Conference paper
Part of the Der Hautarzt book series (VDGDERMATOLOGIE, volume 34)

Zusammenfassung

Die kurative Behandlung maligner Melanome der Haut ist nach wie vor rein operativ. Hier gilt die weite Excision des Primärtumors als allgemein anerkannte Therapie der Wahl. Grundlage aller Melanomtypischen Operationen ist die Tatsache, daß Melanome der Haut lange vorzugsweise regional lymphogen metastasieren. Es ist unbestreitbar, daß einzelne Melanomzellverbände über viele Jahre in Lymphbahnen oder Lymphknoten okkult verbleiben können, bevor sie ohne erkennbaren Grund wachsen und als Metastase klinisch evident werden [2]. Wir wissen aus eigenen Untersuchungen [l], daß bei 25-40% der Patienten im klinischen Stadium I, d.h. Primärtumor ohne klinischen Hinweis auf Metastasen, okkulte Absiedelungen, teils als Mikrometastasen in den Lymphknoten nachweisbar sind. Diese Mikrometastasen können allerdings nur dann entdeckt werden, wenn die Lymphknoten aus dem operativen Block einzeln herauspräpariert und in großen Schnittserien aufgearbeitet werden. Dieser zeitaufwendigen Präparation bedienen sich nur wenige Kliniken, so daß die meisten Metastasen-Statistiken infolge einer ganz unterschiedlichen Technik nicht vergleichbar sind.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • P. Altmeyer
    • 1
  • Gisela Schäfer
    • 2
  • D. Munz
    • 3
  1. 1.Universitäts-Hautklinik Bochum Ruhr-UniversitätBochum 1Deutschland
  2. 2.Zentrum für Dermatologie und VenerologieKlinikum der Johann Wolfgang Goethe-UniversitätDeutschland
  3. 3.Zentrum der Radiologie Abteilung allgemeine NuklearmedizinKlinikum der Johann Wolfgang Goethe-UniversitätFrankfurtDeutschland

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