Die Untersuchung des 24-h-Harns als notwendige Basis für eine erfolgreiche Metaphylaxe des Calciumoxalat-Steinleidens

  • A. Hesse
  • W. Vahlensieck
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie book series (VBDGUROLOGIE, volume 36)

Zusammenfassung

Die Entfernung der Steine aus dem Körper hat sich in den letzten Jahren so entwickelt, daß die operativen Eingriffe sehr bald auf wenige Grenzfälle beschränkt werden können. Eine besondere Bedeutung erhält dadurch die Rezidiv-Prophylaxe, denn ohne ausreichende Behandlung bekommen ca. 2/3 aller Steinpatienten ein Rezidiv. Über die Ursachen der Bildung verschiedener Harnsteinarten ist sehr viel bekannt, jedoch besteht ein gewisser Nachholbedarf, diese Erkenntnisse in der Praxis anzuwenden. Unser Modell zur Labor-Diagnostik des Harnsteinleidens (Tabelle 1) gliedert sich in:
  1. 1.

    Minimalprogramm

     
  2. 2.

    Standardprogramm

     
  3. 3.

    Spezialprogramm

     

Während ein Minimalprogramm zur schnellen Diagnostik sich auf wenige Serum-Untersuchungen und die Überprüfung der Harnreaktionen mit Teststreifen beschränken kann, wird das Standardprogramm bereits durch die Untersuchung des 24 Std.-Sammelharns gekennzeichnet. Bei Ersterkrankungen sollte darauf geachtet werden, daß der Patient zunächst seine Lebens- und Ernährungsgewohnheiten nicht ändert, um eine darauf bezogene Harnanalyse zu erhalten.

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Literatur

  1. 1.
    Hesse A, Schneeberger W, Strenge A, Vahlensieck W (1984) Differenzierung von Hyperkalziurietypen bei Kalziumoxalat-Steinpatienten durch Anwendung des CaBelastungstestes. Fortschr Urol Nephrol 22: 314–319CrossRefGoogle Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1985

Authors and Affiliations

  • A. Hesse
    • 1
  • W. Vahlensieck
  1. 1.Harnsteinforschungsstelle der UrologischenUniversitätsklinik BonnBonnDeutschland

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