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Sinnesphysiologische Grundlagen

  • Alfons Fricker

Zusammenfassung

Informationen über die Umwelt nimmt der menschliche Körper mit seinen Sinneszellen auf; diese können Reize in Nervenerregungen umwandeln. Sinneszellen sind u. a. dadurch charakterisiert, daß sie ausschließlich auf eine ganz bestimmte Reizart ansprechen, während sie durch andere Reizarten praktisch überhaupt nicht erregbar sind (mit einer Tastzelle kann man nicht hören, mit einer Riechzelle nicht schmecken). Sinneszellen sind also Rezeptoren für die ihnen adäquaten Reize, die dann auf mehr oder weniger kompliziertem Wege über die dazugehörigen Nervenfasern an das Gehirn weitergeleitet werden. Dort wird die im Reiz sozusagen „chiffriert“ enthaltene Information „entschlüsselt“ und vom Bewußtsein als Sinneswahrnehmung registriert. Der Vorgang ist relativ kompliziert, weswegen hier nun nicht über Aktionspotentiale, Rezeptorpotentiale, Membranpotentiale, über die Bedeutung der Frequenz der weitergeleiteten Aktionspotentiale usw. berichtet werden soll. Prinzipiell ist der Vorgang immer sehr ähnlich, obwohl man grundsätzlich drei Arten von Sinneszellen unterscheiden kann (Abb.1).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1984

Authors and Affiliations

  • Alfons Fricker
    • 1
  1. 1.Institut für Lebensmittelchemie Bundesforschungsanstalt für ErnährungKarlsruheDeutschland

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