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Die transmurale Blasen- und Harnröhrenverletzung bei Polytraumatisierten

  • G. Wintzer
  • W. Franzen
  • U. Uekermann
  • W. Reichmann
  • R. Engelking
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie book series (VBDGUROLOGIE, volume 35)

Zusammenfassung

Dem Polytraumatisierten droht neben den schweren Hirn- und Thoraxverletzungen besondere Gefahr von seiten innerer Verletzungen, die erhöhter Aufmerksamkeit und therapeutischer Entschlossenheit des Unfallchirurgen bedürfen. Zunächst soll anhand des Krankengutes von 979 Kombinationsverletzten seit dem Jahre 1963 die von der Bauchverletzung mitbestimmte Prognose dargestellt werden: Zwar steht die Bauchverletzung nach der Schädel-Hirn-, Extremitäten-und Thoraxverletzung mit einem Anteil von 33,5% erst an 4. Stelle, die weitere Prognose wird jedoch durch die Bauchverletzung ganz wesentlich beeinflußt, da die Letalität in diesem Fall auf 48% ansteigt, gegenüber einer Letalitätsquote von 28% im Gesamtkrankengut. Das Verteilungsmuster der Verletzungskombinationen ist in den Gruppen in etwa gleich, besonders hoch ist der Anteil an Schädel-Hirn-und Extremitätenverletzungen.

Literatur

  1. 1.
    Kusmierski S, Tobik S (1965) Some problem in surgical management of ruptured urethra in fracture of pelvic. J Urol 93: 604–606PubMedGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1984

Authors and Affiliations

  • G. Wintzer
    • 1
  • W. Franzen
  • U. Uekermann
  • W. Reichmann
  • R. Engelking
  1. 1.Chirurgische Universitätsklinik KölnKöln 41 (Lindenthal)Deutschland

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