Kann durch endokrinologische Untersuchung die Spermatogenese beurteilt werden?

  • G. Bartsch
  • K. Scheiber
  • G. Janetschek
  • G. Mikuz
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie book series (VBDGUROLOGIE, volume 35)

Zusammenfassung

Der Hoden erfüllt eine doppelte Funktion. Die exokrine Funktion, die Spermatogenese im tubulären Kompartiment, die endokrine Funktion, die Steroidgenese im intertubulären Kompartiment. Während die exokrine Funktion die Voraussetzung für die Fertilität darstellt, sind die Leydig-Zellen für die Induktion bzw. Erhaltung der Virilität verantwortlich. Die Hypothalamus-Hypophysen-Gonadenachse reguliert die endokrine und die exokrine Funktion des Hodens. Die Gonadotropin-Releasing-Hormone führen zur Freisetzung beider Gonadotropine, des luteotropen Hormones (= LH) und des follikelstimulierenden Hormones (= FSH); diese beiden haben direkten Einfluß auf das tubuläre und intertubuläre Kompartiment des Hodens. Die negative Rückkoppelung für FSH bewerkstelligt Inhibin, für LH Testosteron, bzw. 17β-Estradiol. Über die intakte Sertolizelle führt FSH im tubulären Kompartiment zur Ausbildung einer hohen Testosteronkonzentration.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1984

Authors and Affiliations

  • G. Bartsch
    • 1
  • K. Scheiber
  • G. Janetschek
  • G. Mikuz
  1. 1.Urolog. Univ.-KlinikInnsbruckÖsterreich

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