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Die nachklinische Entwicklung der Lebenssituation

  • H. Berger
  • A. Legnaro
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Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Psychiatrie book series (PSYCHIATRIE, volume 36)

Zusammenfassung

Für 78,1% aller Patienten hat sich die Wohnsituation zur Zeit des katamnestischen Interviews gegenüber der anamnestischen Situation nicht verändert, wobei ein Umzug in eine qualitativ gleichwertige Wohnung nicht als eine Veränderung gewertet wurde. Für 15,8% dagegen hat sich die Wohnsituation verschlechtert; zwar ist der Anteil derjenigen Patienten, die ohne festen Wohnsitz leben, etwas gesunken, was aber auf die Schwierig¬keit, solche Patienten wiederzufinden, zurückzufuhren sein dürfte. Es sind aber nun immerhin 15,3% (gegenüber 10,9% in der Anamnese), die — zumindest gegenwärtig — kein eigenes Dach über dem Kopf haben. 10,7% der Patienten, die anamnestisch über eine eigene Wohnung verfügten, haben sie in der Zwischenzeit aufgegeben oder verloren (Kategorie ‚momentan ohne eigene Wohnung‘). Der Verlust einer solchen existentiellen Notwendigkeit wie der der Wohnung ist dabei gewöhnlich Korrelat einer allgemeinen Verschlechterung der Lebensbedingungen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1984

Authors and Affiliations

  • H. Berger
  • A. Legnaro

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