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Erkennung von Polyneuropathien mittels Diskriminanzfunktion

  • Leopold Gutjahr
  • Georg Ferber
Conference paper
Part of the Medizinische Informatik und Statistik book series (MEDINFO, volume 51)

Zusammenfassung

Während EMG- und neurographische Befunde in der Diagnostik umschriebener Nervenschäden einen festen Platz haben, sind sie in der bisherigen Form für die Beurteilung von Polyneuropathien zweitrangig, selbst wenn relevante Einflußgrößen in der in diesem Buch beschriebenen Weise berücksichtigt werden. Dieser Problemkreis soll anhand der urämiebedingten polyneuropathischen Veränderungen beleuchtet werden. Abb. 42 zeigt, daß ein Zusammenhang zwischen Polyneuropathie und neurographischen Einzelparametern besteht, der aber nicht für diagnostische Zwecke tauglich ist. Es soll nun gezeigt werden, daß mit dem Hilfsmittel der Diskriminanzanalyse bei gleichzeitiger Berücksichtigung mehrerer neurographischer Parameter allein aus diesen eine treffsichere Trennung von Urämikern und Gesunden möglich ist und darüber hinaus mit der Diskriminanzfunktion ein empfindlicher Indikator gegeben ist, der polyneuropathische Veränderungen schon anzeigt, bevor sie klinisch manifest werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1984

Authors and Affiliations

  • Leopold Gutjahr
    • 1
  • Georg Ferber
    • 2
  1. 1.Neurologische Klinik Funktionsbereich Klinische NeurophysiologieKrankenhaus Am UrbanBerlin 61Deutschland
  2. 2.Klinische ForschungSandoz AGBaselSwitzerland

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