Hyposensibilisierung bei Wespengift- und Bienengiftallergie

  • Günther Forck
Conference paper
Part of the Fortschritte der praktischen Dermatologie und Venerologie book series (DERMATOLOGIE, volume 10)

Zusammenfassung

Zahllose Menschen werden in jedem Jahr von Insekten gestochen. Dabei gelangen pharmakologisch wirksame Substanzen in die Haut eines Menschen, die in der Regel typische Lokalreaktionen hervorrufen, wie Quaddelbildung, Juckreiz und Rötung, gelegentlich auch eine stärkere Ödembildung. Hierbei handelt es sich um obligat toxische Reaktionen, denen keine besondere Gefährlichkeit zuzumessen ist; nur bei Stichen im Zungen- und Halsbereich können durch die hierdurch ausgelösten Schwellungen erhebliche Inhalationsbeschwerden mit Erstickungsgefahr auftreten. Systemische Reaktionen werden beim nichtsensibilisierten Menschen nur dann beobachtet, wenn durch gleichzeitige Applikation von zahlreichen Stichen akut-toxische Wirkungen ausgelöst werden. Diese sind in ihrer Wirksamkeit naturgemäß dosisabhängig. Die Toxigenität ist in den Giftbestandteilen begründet, die neben Histamin und kininähnlichen Peptiden zahlreiche andere pharmakologisch wirksame Substanzen umfassen. Eine Auflistung der Gifte und Bestandteile für die in unseren Breiten bedeutungsvollen Insekten Biene, Wespe und Hornisse ist in Tabelle 1 erfolgt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Forck G, Kalveram Ch, Kalveram K-J (1981) Untersuchungen zur Kreuzreaktivität von Bienen- und Wespengift. 2. Kölner RAST-Symposium 1979, Grosse, BerlinGoogle Scholar
  2. 2.
    Forck G, Schalke B, Kalveram K-J, Kalveram Ch, Eising E (1981) Die Bedeutung unterschiedlicher Therapieschemata bei der Hyposensibilisierungsbehandlung von Insektengiftallergikern im Hinblick auf das Verhalten des spezifischen IgE und IgG bei 170 Hyposensibilisierungen. 3. Kölner RAST-Symposium 1981, Grosse, BerlinGoogle Scholar
  3. 3.
    Forck G (1981) Die Bedeutung der in-vitro-Teste für die Praxis, am Beispiel der Insektengiftallergie. In: Borelli-Düngemann (Hrsg) Fortschritte der Allergologie und Dermatologie. IMP Verlagsgesellschaft mbH, Neu-IsenburgGoogle Scholar
  4. 4.
    Habermann, E (1972) Science 177:314–322PubMedCrossRefGoogle Scholar
  5. 5.
    Kalveram Ch, Kalveram K-J, Forck G (1981) Bienengift-, Wespengift- und Phospholipase A-spezifische IgE-und IgG-Antikörper bei Imkern und Insektengiftallergikern. 2. Kölner RAST-Symposium 1979, Grosse, BerlinGoogle Scholar
  6. 6.
    Kästner H, Forck G, Kalveram K-J, Kalveram Ch (1981) Das Verhalten spezifischer IgE- und IgG-Antikörper bei doppelter Hyposensibilisierungsbehandlung wegen gleichzeitig vorliegender Allergie gegen Bienen- und Wespengift. 3. Kölner RAST-Symposium 1981, Grosse, BerlinGoogle Scholar
  7. 7.
    Mueller HL (1966) Diagnosis and treatment of insect sensivity. J Asthma Res 3:331PubMedCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  • Günther Forck

There are no affiliations available

Personalised recommendations