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Struktur der medizinischen Basisdaten

  • R. Thurmayr
  • M. Schnabel
Conference paper
Part of the Medizinische Informatik und Statistik book series (MEDINFO, volume 50)

Zusammenfassung

Die medizinische Basisdokumentation kann sich nicht mit der Aufzählung der medizinischen Basisdaten eines Patienten begnügen. Sie muß zugleich die Relationen, die zwischen und innerhalb der medizinischen Daten bestehen, berücksichtigen. Dies bedeutet für die Basisdokumentation eine erhebliche zusätzliche Belastung bei der Erfassung, Speicherung und Wiedergewinnung der Daten, wobei die gängigen Datenbanksysteme der komplizierten Struktur der medizinischen Basisdaten nur mit erheblichem Zusatzaufwand seitens des Benutzers gerecht werden. Die Vorteile des Einbezugs der Relationen in die Basisdokumentation liegen in verbesserter Datenprüfung, verständlicherer Ausgabe der Daten eines Patienten und gezielterer Auswertungsmöglichkeit bei multivariater Betrachtungsweise.

Nach dem Vorschlag der Weltgesundheitsorganisation [1] werden für die Morbiditätsstatistik (Basisdokumentation) folgende Daten erfaßt:
  • Angaben zur Person des Patienten,

  • Informationen für Verwaltungszwecke,

  • Angaben über Krankheiten, Verletzungen und andere Gesundheitsstörungen,

  • Angaben über die Therapie, insbesondere über Operationen.

Im Klinikum rechts der Isar der TUM werden diese Daten durch die postoperativen Komplikationen, die Histologie sowie in einigen Kliniken durch die TNM-Klassifikation und die Bakteriologie ergänzt [2].

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1984

Authors and Affiliations

  • R. Thurmayr
  • M. Schnabel

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