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Vasektomie aus psychosomatischer Sicht

  • P. Petersen
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie book series (VBDGUROLOGIE, volume 34)

Zusammenfassung

„Die Sterilisation des Mannes und der Frau, insbesondere die Vasektomie, ist ein empfehlenswertes Mittel der Familienplanung“ — dies war eine der Thesen, die ich vor 13 Jahren anläßlich meiner Habilitation als Psychiater öffentlich verteidigte. Ich hatte die segensreiche Wirkung der freiwilligen Vasektomie in den 60er Jahren während meiner Ausbildung als psychiatrischer Assistent in der Nordschweiz (Zürich) kennengelernt. Deshalb setzte ich mich nach meiner Rückkehr in mein Heimatland auch in Deutschland für die breitere Einführung dieser Methode in der Familienplanung ein. Ich befürworte sie heute weiterhin (und zwar noch vor der Tubenligatur) wegen ihrer eindeutigen Vorzüge vor anderen Kontrazeptiva, sofern ein Paar endgültig auf eigene (weitere) Kinder verzichtet hat. Diese eindeutigen Vorteile können sich bei oberflächlicher und rein technokratischer Handhabe jedoch in einen gefährlichen Nachteil verwandeln.

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Literatur

  1. 1.
    Petersen P (Hrsg) (1981) Sterilisation - Beratung, Operation, Recht. Thieme, Stuttgart. Dort alle weiterführende Literatur.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  • P. Petersen
    • 1
  1. 1.Arbeitsbereich Psychotherapie im Zentrum FrauenheilkundeMedizinischen Hochschule HannosHannover 51Deutschland

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