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Doppeltgespeiste Drehstrommaschine (DDM)

  • H. Späth
Chapter
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Part of the Hochschultext book series (HST)

Zusammenfassung

In diesem Kapitel wird eine Drehstrommaschine behandelt, die im Stator und im Rotor (Schleifringläufer) mit einer symmetrischen dreisträngigen Wicklung ausgestattet ist. Während der Stator (bzw. Rotor) an das vorhandene starre Drehspannungssystem angeschlossen ist, wird der Rotor (bzw. Stator) von einem an das gleiche Netz angeschlossenen Umrichter gespeist. Dieser Umrichter liefert ein Drehspannungs- oder Drehstromsystem einstellbarer Amplitude. Seine Frequenz kann entweder von der Maschine selbst bestimmt werden (Selbststeuerung) oder fremd vorgegeben sein (Fremdsteuerung). Bei starrer Fremdsteuerung nimmt die Maschine das Verhalten einer Synchronmaschine an. Auf das Verhalten bei Selbststeuerung wird im Abschnitt 2.1.2 eingegangen. Die Differenz der Frequenzen der Stator und Rotor speisenden Spannungssysteme bestimmt im stationären Betrieb direkt die Drehzahl der Maschine. Die Spannung des steuerbaren Systems wird dann z.B. so eingestellt, daß der Luftspaltfluß seinen Nennwert hat. Im allgemeinen Fall läßt dieses Antriebssystem Betrieb in sechs Bereichen des Drehmoment-Drehzahl-Diagramms zu, nämlich jeweils Motorbetrieb und Bremsbetrieb im untersynchronen, übersynchronen und gegensynchronen Drehzahlbereich [2.1]. Im folgenden werden an Hand des stationären symmetrischen Betriebs mit konstantem Lastmoment die verschiedenen Betriebsarten erläutert.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  • H. Späth
    • 1
  1. 1.Elektrotechnisches InstitutUniversität KarlsruheKarlsruhe 1Deutschland

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