Die Rolle der intraoperativen Kryostatschnittdiagnostik bei klinischem Verdacht auf malignes Melanom unter besonderer Berücksichtigung bestimmter feingeweblicher Kriterien für die Differentialdiagnose

  • H. C. Korting
  • B. Konz
  • O. Braun-Falco
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft book series (VDGDERMATOLOGIE, volume 33)

Zusammenfassung

Das maligne Melanom der Haut nimmt an Häufigkeit immer mehr zu [4, 8]. Damit fällt dem Dermatologen auch zunehmend öfter die Aufgabe zu, die Diagnose malignes Melanom zu stellen oder auszuschließen. Allein auf Grund der Klinik wird dies aber auch dem Erfahrenen nicht selten unmöglich sein, beträgt die diagnostische Richtigkeit dabei nach Kopf et al. [3] doch nur 64,4%. Der Dermatochirurg bedarf somit, ehe er den ästhetisch bedeutsamen Eingriff der beim malignen Melanom notwendigen Exzision weit im Gesunden beginnt, in vielen Fällen der Kenntnis der Mikromorphologie. Sie wiederum kann durch die intraoperative Untersuchung von Kryostatschnitten erlangt werden, eine Methode, die auch beim malignen Melanom immer mehr Zustimmung findet [1, 6, 7]. Auch bei dieser Methode bereitet es jedoch u. U. Schwierigkeiten, maligne Melanome von Nävuszellnävi abzugrenzen, während die Diagnose von pigmentierten Basaliomen oder seborrhoischen Warzen u.ä.m. sozusagen auf Anhieb gelingt [1, 7]. Deshalb wurden im Rahmen einer früheren Untersuchung die Bedeutung der einzelnen feingeweblichen Kriterien untersucht und Regeln für ihre kombinierte Einbeziehung in die Diagnosefmdung aufgestellt [5].

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  • H. C. Korting
    • 1
  • B. Konz
    • 1
  • O. Braun-Falco
    • 1
  1. 1.Dermatol. Univ.-KlinikMünchen 2Deutschland

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