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Die Penisruptur

  • Matthias Lazica
  • G. Hubmann
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie book series (VBDGUROLOGIE, volume 33)

Zusammenfassung

Unsere Kasuistik bezieht sich auf 12 Fälle, davon 11 operativ versorgte. Auffallend dabei ist die Zahl der Fremdarbeiter. Unter 12 Patienten waren 9 Ausländer. Hier denkt man leicht an Kohabitationsexzesse bei milieuisolierten und unter sexuellem Hunger leidenden Menschen. In unseren 12 Fällen nannten die Patienten folgende Rupturursachen: Einer wußte keine Ursache anzugeben, drei versuchten das nachts erigierte Glied per Hand zu biegen, zwei hatten sich nachts im Bett gedreht, einer war aus dem Bett auf das erigierte Glied gefallen, fünf gaben Zusammenhang mit dem Geschlechtsverkehr an, alle fünf waren Türken. Bei einem unserer Patienten bestand schon einige Zeit vor der Ruptur eine winkelartige Verbiegung des Penisschaftes während der Erektion, eine Verhärtung, die an Induratio penis plastica denken ließ. Soweit unseren Unterlagen zu entnehmen war, waren bei allen operativ versorgten Fällen die äußeren Schichten einschließlich der Fascia penis superficialis - also Colles‘sche Fascie - intakt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York 1982

Authors and Affiliations

  • Matthias Lazica
    • 1
  • G. Hubmann
  1. 1.Klinik im Klinikum BarmenWuppertal 2Deutschland

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