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Operative Behandlung der Induratio penis plastica durch Implantate der Tunica vaginalis testis

  • S. Das
  • St. Kösters
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie book series (VBDGUROLOGIE, volume 33)

Zusammenfassung

Bei der operativen Behandlung der Induratio penis plastica durch Exzision der fibrösen Plaques und deren Substitution durch anderes Gewebe scheinen uns mehrere Gesichtspunkte besonders wichtig zu sein [1]:
  1. 1.

    Zunächst verspricht die Verwendung autologer Transplantatgewebe wie auf anderen entsprechenden Gebieten die meisten Heilungschancen.

     
  2. 2.

    Das Ersatzgewebe der Tunica albugínea muß einerseits geschmeidig und nachgiebig genug sein, um sich der Erektion anzupassen, andererseits fest genug, um eine Vorwölbg bei der Erektion zu vermeiden („Aneurysma“-Bildung).

     
  3. 3.

    Der Tunica-albuginea-Ersatz sollte möglichst wenig schrumpfen, um die Neubildung fibrös-narbiger Plaques mit der Möglichkeit erneuter Penisdeviation zu vermeiden.

     
  4. 4.

    Schielßlich sollte gewährleistet sein, daß jeder Urologe das Operationsmaterial, d.h. den Tunica-albuginea-Ersatz, jederzeit ohne Schwierigkeiten zur Verfügung hat — es sollte also das Operationsverfahren die übliche urologische Operationsmethodik nicht übersteigen, und es sollten an der Entnahmestelle keine dem Allgemeinurologen ungewohnten Probleme entstehen.

     

Literatur

  1. 1.
    Das S (1980) J Urol 124: 818–819.PubMedGoogle Scholar
  2. 2.
    Das S, Maggio AJ (1979) Invest Urol 17: 186–187PubMedGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York 1982

Authors and Affiliations

  • S. Das
  • St. Kösters
    • 1
  1. 1.Urolog.-KlinikStädt. KrankenanstaltenKrefeld 1Deutschland

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