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Die operative Behandlung der Induratio penis plastica durch freies Hauttransplantat

  • Th. Senge
  • U. W. Tunn
  • H. Thieme
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie book series (VBDGUROLOGIE, volume 33)

Zusammenfassung

Die operative Behandlung der Induratio penis plastica galt lange Zeit als gefährlicher Eingriff. Häufig wurde aus der guten Absicht, durch Resektion der indurativen Plaques die gestörte Erektion zu verbessern, tatsächlich ein kompletter Erektionsverlust. Die Einstellung zur Operation und die Erfolgschancen haben sich geändert, seitdem Horton u. Devine (1973) erstmalig eine größere Fallzahl operativ behandelter Patienten mit einer Induratio penis plastica vorgestellt haben. Sie berichteten über gute Ergebnisse mit Wiederherstellung der Gliedachse und der Kohabitationsfähigkeit. Die indurativen Plaques wurden excidiert und der Defekt in der Tunica albuginea durch autologes epidermisfreies Hauttransplantat gedeckt.

Literatur

  1. Devine CJ jr, Horton CH (1974) Surgical treatment of Peyronie’s disease with a dermal graft. J Urol 111: 44.PubMedGoogle Scholar
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  3. Wild RM, Devine CJ, Horton CE (1979) Dermal graft repair of Peyronie’s disease: Survey of 50 patients. J Urol 121: 47PubMedGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York 1982

Authors and Affiliations

  • Th. Senge
    • 1
  • U. W. Tunn
  • H. Thieme
  1. 1.Univ.-Klinik BochumHerne 1Deutschland

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