Advertisement

Alternativen Sequentieller Auswertungsverfahren bei Therapiestudien

  • H. Hecker
Conference paper
Part of the Medizinische Informatik und Statistik book series (MEDINFO, volume 33)

Zusammenfassung

Nach einer kurzen Einführung, in der einige Gründe für die Anwendung sequentieller Auswertungsverfahren bei Therapiestudien dargestellt werden, wird die damit verbundene mathematisch-statistische Problematik in ihren Grundzügen erläutert.

Hierzu dient als Beispiel der geschlossene gruppensequentielle Plan zum Vergleich zweier Therapien bei normalverteilten Zielkriterien, wobei die einseitige Fragestellung behandelt wird. Die Beschränkung auf den Fall mit maximal zwei Auswertungsschritten gibt dabei die Möglichkeit, alle den Sequentialplan charakterisierenden Kenngrößen zu berechnen und ihre Beziehungen zueinander zu untersuchen.

Daraus ist als erstes abzulesen, daß der Sequentialplan — bei festgelegtem Signifikanzniveau und Testschärfe zu vorgegebenem Therapieunterschied — im Durchschnitt einen kleineren, bei Durchführung bis zum letzten vorgesehenen Auswertungsschritt aber einen gräßeren Stichprobenumfang als der nicht-sequentielle Test benötigt. Als zweites wird deutlich, daß bei naheliegendem Kriterium die Wahl einer ‘besten’ Spezifizierung des gruppensequentiellen Tests generell nicht möglich ist.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Demets, D.L., Ware, J.H. (1980). Group sequential methods for clinical trials with a one-sided hypothesis. Biometrika 67, 651–660.MathSciNetCrossRefGoogle Scholar
  2. Köpcke, W., Messerer, D., Seibmann, H.K. (1980). Strategien zum Abbruch von kontrollierten Therapiestudien. Erlangen: 25. Jahrestagung der GMDS.Google Scholar
  3. Kres, H. (1975). Statistische Tafeln zur multivariaten Analysis ( 1975 ). Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag.zbMATHGoogle Scholar
  4. O’Brien, P.C., Fleming, T.R. (1979). A multiple testing procedure for clinical trials. Biometrics 35, 549–556.CrossRefGoogle Scholar
  5. Pocock, S.J. (1977). Group sequential methods in the design and analysis of clinical trials. Biometrika 64, 191–199.CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1981

Authors and Affiliations

  • H. Hecker
    • 1
  1. 1.Institut für BiometrieMedizinische Hochschule HannoverHannover 61Deutschland

Personalised recommendations