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Analyse von Wechselstromnetzwerken

  • Rudolf Elsner
Chapter
Part of the Nachrichtentechnik book series (NACHRICHTENTECH, volume 8)

Zusammenfassung

Wechselstromnetzwerke enthalten Quellen, deren Leerlaufspannung uL (t) oder deren Kurzschlußstrom iK (t) harmonische Schwingungen ohne Oberwellen sind. Enthält das Netzwerk außer diesen Quellen nur nichtlineare Wirkwiderstände, so kann die Analyse in jedem Zeitpunkt nach den Verfahren aus Kapitel 3 durchgeführt werden. Dabei entstehen für die Widerstände Spannungen u(t) und Ströme i(t), die nicht mehr nur die Frequenzen der Quellen enthalten, sondern auch deren Oberwellen und Kombinationsfrequenzen. Im allgemeinen besitzt das Netzwerk aber auch Induktivitäten und Kapazitäten. Dann liefern die nach wie vor für jeden Zeitpunkt gültigen Kirchhoff’schen Regeln Σu = 0 und Σi = 0 nichtlineare Differentialgleichungen. Die Analyse besteht im Finden der stationären Lösung dieses Systems von nichtlinearen Differentialgleichungen, die das Netzwerk kennzeichnen. Um auch hier möglichst viel von der Analyse linearer Netzwerke übernehmen zu können, versucht man, die nichtlinearen Bauelemente durch lineare zu ersetzen, für die die Aussteuerung ihrer nichtlinearen Kennlinie festliegt. Während bei Gleichstromnetzwerken nur die Kenntnis des Arbeitspunktes auf der nichtlinearen Kennlinie erforderlich ist, um das nichtlineare Bauelement durch ein äquivalentes lineares zu ersetzen, benötigt man bei Wechselstromnetzwerken die Kenntnis des zeitlichen Verlaufs der Aussteuerung der nichtlinearen Kennlinie.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin, Heidelberg 1981

Authors and Affiliations

  • Rudolf Elsner
    • 1
  1. 1.Institut für NachrichtentechnikTechnische Universität BraunschweigDeutschland

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